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The Continentals in der Presse
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2007
Magazin: Graceland – Elvis Presley-Fachmagazin
Ausgabe: 175 / 2007

EPG präsentiert Elvis-Tribut-CD
Die neue CD "Frankfurt Special" vom Label Vampirette Music/MCDP transportiert eine erfrischende Hommage diverser Rockabilly-Bands an Elvis.

Rockabilly ist nicht gleich Rockabilly. Das Verständnis nicht weniger heutiger Bands von dieser frühen und puren Form des Rock 'n' Roll deckt sich nicht unbedingt mit dem von Traditionalisten. Letztere jedoch werden die neue CD "Frankfurt Special - A Tribute To The King" mögen, die seit Mai im Handel erhältlich ist und die von der EPG und dem Collectors Service präsentiert wird, Der Titel des Albums wurde bewusst so gewählt und spielt mit dem Titel von Elvis' 1960er Song aus dem Film "G.I. Blues" ebenso wie mit dem deutschen Frankfurt am Main, wo MCDP (Media Cottage Distribution & Puhlishing) ihren Sitz hat. Insgesamt 14 verschiedene Bands aus Kanada, England, Deutschland, der Schweiz, ltalien und Australien steuerten 20 Songs bei, die alle blitzsauberen frischen Rockabilly-Sound zu Gehör bringen. Bei allen Songs handelt es sich naturgemäß um Elvis-Titel. Die Trackliste mag auf ersten Blick überraschen, finden sich dort doch etliche Stücke, die in der Elvis-Version so gar nichts mit Rockabilly zu tun haben, wie beispielsweise
"Good Luck Charm", "Devil In Disguise" oder "Suspicious Minds". Doch das, was Bands wie die Jailbirds, die Sunny Bottom Boys oder die Rockhouse Brothers in ihrer jeweiligen Adaption aus diesen Elvis-Klassikern machen, hört sich gut an und macht Spaß. Demgegenüber ist ein auch ursprünglich zum Genre zählender Titel wie "That's All Right", dargeboten von der italienisch-deutschen Formation Rockin' Carbonara, fast schon zu sehr ans Original angelehnt und damit nahe am problematischen Versuch, genau so zu klingen wie Elvis. Am überzeugendsten kommen vielleicht die Continentals aus Deutschland rüber, deren Versionen von "Jailhouse Rock" und "Mystery Train" unglaublich abgehen, ohne die originalen Arrangements bis zur Unkenntlichkeit zu verändern.

Das 8-seitige farbige Booklet der CD ist ansprechend gestaltet und bietet neben ausführlichen Informationen zum Projekt und den beteiligten Bands auch eine kurze aber stilvolle Würdigung des Mannes, dem das Album gewidmet ist: Elvis Presley.

"Frankfurt Special – A Tribute To The King" (Vampirette Music, VAMPCD111} ist erhältlich im guten CD-Fachhandel oder direkt bei MCDP, Postfach 170103, 60075 Frankfort am Main, Tel. 069 - 71402624, www.mcdp.de

(Peter Beines)
2006
Magazin: Rock 'n' Roll Musikmagazin Nr. 30 5/2006 CD-Besprechung Desperate Tracks

Das ist schon eine ganz schöne Bandbreite, vom Surfinstrumental "Misirlou" über Johnny Cash's "Ring Of Fire" bis hin zu Roy Orbisons "Only The Lonely". Aber die Münchner Continentals bewältigen diese Spannweite spielend. Dazwischen liegen Abstecher in die Songwelt von Elvis Presley und ein Ausflug in die Neuzeit mit "Guitars, Cadillacs" von Dwight Yoakam.


Die Continentals sind inzwischen "alte Hasen" der Szene, aber sie haben in den Jahren weder ihre Spielfreude noch den Spielwitz eingebüßt. Die "Desperate Tracks" kommen sehr lebendig daher, so ganz "authentic" im Sinne von authentischen 50er Jahren klingen sie dabei nicht immer - aber sehr authentisch nach Continentals. Und sie machen erstklassigen Rock 'n' Roll.
(H.-Günther Hartig)
2005
Zeitung: Abendzeitung, München 29.07.2005

25 Jahre Rock 'n' Roll – The Continentals feiern.
Zum Jubiläum gibt die Münchner Band ein Konzert im Schlachthof

"The Heart Of Rock 'n' Roll Is Still Beatin'" steht auf der Rückseite des Albums "Retrospective 1980 bis 2002" zu lesen. Und nach diesem Motto agiert die Band nun schon seit 25 Jahren. Genau genommen allerdings nur Frontman Mike Roth – denn der ist als letztes der Gründungsmitglieder auch nach einem Vierteljahrhundert noch am Start. Mehrere Besetzungswechsel hat die Band mittlerweile hinter sich. Im Moment besteht sie, neben Roth, aus Basser Michael Reithmeier, Alessandro Brero am Schlagzeug und Rolf Pröpper, den man auch als Ex-Saitenmann von The Public kennt, an der Gitarre. Aber werfen wir noch mal einen kurzen Blick zurück. Im Januar 1980 gründeten Mike Roth, Peter

Seybold, Tibor Tacaks und sein Bruder Robby King die Continentals um mit Rock 'n' Roll, Haartollen und spitzen Schuhen die Welt zu erobern. "Unsere ersten Auftritte hatten wir im Rigan Club als Vorband des Rigan Clans", erzählt Roth. Und auch von der gerade schwer aufstrebenden Spider Murphy Gang gab es Unterstützung. Hunderte von Konzerten haben The Continentals seither in Deutschland, Schweiz, Österreich, den Niederlanden, Italien, Belgien oder in Dänemark absolviert. Zu den Live-Auftritten kamen einige im Fernsehen – und auch vor die Filmkamera wurde Mike Roth mit seinen Musikern geholt. "Wir spielten im Nachtcafé, da kam plötzlich Heinz Hoenig und hat uns für 'Verdammtes Glück' engagiert", erzählt er. Ihre Mischung aus Rock 'n' Roll, Surf Sound, Country Rock, Boogie und Swing präsentieren The Continentals jetzt bei einem Jubiläumskonzert im Schlachthof. Morgen umd 20.30 Uhr heißt es wieder: "The Heart Of Rock 'n' Roll Is Still Beatin'. (G. Kleesattel)
2003
Magazin: Now Dig This Magazine (GB)
CD-Besprechung: Retrospective 1980-2002

Since their inception in Munich  1980, this band have been a mainstay on the German and European  rock 'n' roll circult. They have opened  for the Comets and Carl Perkins and also backed Frankie Ford, Janis  Martin and Buddy Knox. Their most recent stint saw them accompanying  Wanda Jackson. With influences as diverse as Elvis, Jerry Lee Lewis,  The Stray Cats, Crazy Cavan 'n' the Rythm Rockers, Robert Gordon, The Fabulous Thunderbirds and The Mavericks, variety is guaranteed  and versatility is a strong point. Much of their earlier stuff has  been deleted and this CD is a "Best Of" package from 1980  to, more or less, the present. Unusually the contents are presented  in reverse chronological order. The first four were recorded in August  2001 and have never been issued previously. The two well-known rockers  plus Billy Idol's White Wedding and a good cover of Dave Berry's  '64 hit The Crying Game comprise a powerful quartet. The next five  are from the group's 1998 Heartbeat album on Hydra. The Holly tune  gets an energised treatment and the hint of accordion adds a neat  finishing touch. Stevie Ray Vaughan's The House Is Rockin' is wild  with rockin' guitar and piano. In contrast Satellite is cool and  low key with an organ in the mix. This reminded me of Georgie Fame's  stuff. Lead singer Mike Roth is double-tracked on a decent take ot  The King's Suspicious Minds. An insistent '60s r&b track, Don't  Worry Baby, reniscent of bands like Ten Years After, rounds off a  strong segment. Yuletide-slanted material rarely impresses me greatly but I've heard lots worse than the slow, sentimental Christmas Time.

The festival rocker Red Lights is better.  These two were on the 1997 Merry Christmas Baby album on Hydra. We  jump back to the 1991 Rockhouse LP Oh Baby Doll for the next three  selections. Their raw, driving version of Lyndon Need's Hey Pretty  Baby betters the Crazy Cavan cut and is the CD's top dog. The Berry  tune that gave the album ist title is covered in fine style and at  furious pace. Mother Will Ease The Pain is a fair original rocker.  Little Lisa was recorded live at Vienna's Star Club and the Nick  Lowe / Dave Edmunds mover is most enjoyable. Tracks 16 – 20  date from the 1989 Pink Cadillac album on DA Records. The actual  sound quality is inferior to the later material and this bunch include  three that I would term as fillers. River Of No Return is the theme  to a western that starred Robert Mitchum and Marilyn Monroe that  was originally sung by Tennessee Ernie Ford – an unusual choice  even for this versatile outfit! The meek Cliff Richard-style singalong  Kissin' and the rocker Saturday Night didn't impress. Rock 'n' Roll Ruby and Pink Cadillac are fine. The final four originally appeared  on the 1986 Rockhouse collection For You Baby. The album's title  track is a sickly ballad and the weakest track on the CD. Tennessee Rockin' and Refuse To Lose (My Rockin' Shoes) pack a punch with more  solid guitar and piano, and a pleasing attempt at Elvis' Flaming  Star closes the collection. Overall this is a strong collection of  rock 'n' roll, well played and well sung. Strongly recommended but  it's not one for the rockabilly fraternity. (Harry Dodds)
Magazin:  Rockin' Fifties
CD-Besprechung: Retrospective 1980-2002

Eine solide Karriere und etliche  Personalwechsel hinter sich haben die Münchner Continentals, die unter anderem erfolgreich bei Fernsehfilmen und bei Wettbewerben aufgetreten  sind. Aus sechs ihrer Alben haben  sie jetzt insgesamt 20 Songs ausgesucht und auf eine CD gepackt, bunt  gemischt von ihrem Live-Konzert im Wiener Star-Club bis zur Weihnachtsplatte.
Neben etlichen Eigenkompositionen sind  unter anderem Coverversionen von Chuck Berry, Elvis und Buddy Holly  zu hören. Interessant wird der Rückblick durch vier weitere,  bisher unveröffentlichte Titel. Move It, Tainted Love, Crying  Game und White Wedding präsentieren wieder Mike Roth als Sänger  und lassen die Fans hoffen, dass die Continentals-Story noch lange  andauern möge. (Peter Stöbich)
1999
Magazin:  Rock & Roll  Musik-Magazin
Bericht: International Rockabilly – Rock 'n' Roll Meeting '99  München

... Als nächstes standen die Münchner Lokalmatadoren  The Continentals auf dem Programm, die auf dem Meeting längst  keine Unbekannten mehr sind. Neuerdings spielen sie allerdings in reduzierter Besetzung, nur noch zu viert, was der Qualität der Band aber  keinesfalls geschadet hat.
Highlights aus dem Programm (nach meinem  ganz persönlichen Geschmack) waren Little Sister, Do What You  Did, Tennessee Rockin' und Please Don't Touch. Ausserdem brachten  sie Pink Cadillac und Oh Baby Doll von ihren gleichnamigen Alben  und eine eigene Version von Billy Idols White Wedding. Seit dem Sieg  beim Buddy-Holly-Contest in Hamburg darf natürlich auch ein  Song von diesem nicht fehlen; diesmal war's Every Day.
1998
Magazin:  Rock & Roll  Musik-Magazin
CD-Besprechung: Heartbeat

Die neue Scheibe der Continentals lässt  eigentlich keine Wünsche  offen. Vom ersten Song an bringen sie Rock 'n' Roll der schnelleren  Gangart. Buddy Hollys eher zartes Everyday wird doppelt so flott gebracht  und mit The House Is Rockin' bringen die Continentals in der tat wohl  jedes Haus zum Rocken. Bei Hey Girl setzt die Band ein Akkordeon ein,  wie auch bei einigen anderen Titeln ist es auch hier eine echte Bereicherung  und trägt viel zum typischen Sound der Gruppe bei.
Satellite ist ein sehr untypischer Titel,  eine Orgel ist ständig präsent. Der Titel ist mittelschnell  und stellenweise jazzig. Auch bei Instrumentals wie Saturday Night  At The Duck Pond können die Continentals glänzen. 17 Stücke  enthält diese CD und sie sind allesamt hörenswert, ob sie  nun Ketty Lesters Love Letters sehr gefühlvoll interpretieren, eine härtere Version von Suspicious Minds abliefern oder Rave  On mit dem Akkordeon einen Cajun-Touch verleihen. Sehr abwechslungsreich.  (H.-G. Hartig)
1997
Zeitschrift: Hallo
Konzertbericht: ts Music & Cocktail Bar

Und so rockten sie die ganze  Nacht – Rock 'n' Roll Band The Continentals  spielten im ts.

Was ist so modern wie Batman und so klassisch wie ein Cadillac, und was haben herzerfrischender Rock 'n' Roll und  braune Schuhe gemein?  Auf den ersten ersten Blick wohl rein gar nichts, auf den zweiten immerhin die Rock 'n' Roll Band The Continentals. Bei Brown Shoes  handelt es  sich nämlich um einen Song aus dem umfangreichen Repertoire  der Continentals. Für die bekannte Münchner Rock 'n'  Roll Band liefert die "staade Adventzeit " noch lange  keinen Grund, Weihnachtslieder oder romantische Rockballaden anzustimmen:  So konnten  sich am Dienstag, 17. Dezember, die Gäste der Unterhachinger  Bar "ts" live davon überzeugen, wie sich die Continentals die ruhige Vorweihnachtszeit  konkret vorstellen. Engagiert von einer Unterhachinger Firma, die  auf rockige Art und Weise ihre Weihnachtsfeier aufpeppen wollte  und angekündigt  für 23 Uhr, begann die Band mit ihrem Programm zwar erst 30  Minuten vor der Geisterstunde, rockte dann aber – Augenberichten zufolge – bis  weit nach 2 Uhr morgens. Und wie sie rockten. Kompromisslos, geradlinig,  fetzig, manchmal vielleicht ein wenig zu agressiv, teilweise mit  Blues-Elementen, bisweilen aber auch verträumt romantisch.

PROFESSIONELL.  So hatten die Continentals schon nach einigen Minuten den Beweis  angetreten, dass sie ihr Handwerk hervorragend verstehen  und die gesamte Bandbreite des R&R-Spektrums (und nicht nur  die) beherrschen. Auffällig war vor allem die Tatsache, dass  es der Band gelang, vorhandene Professionalität – die  Band spielt, wenngleich auch nicht exakt in dieser Besetzung, seit  1980 zusammen – mit  jugendlichem Elan so gekonnt zu überspielen, dass man meinte,  die sechs Musiker hätten sich erst eine Stunde zuvor zum ersten  Mal zum gemeinsamen Musizieren eingefunden. Ganz gleich, ob sie  mit fetzigen Stücken wie zum Beispiel Road Runner, Whole Lotta  Shakin, Shake Rattle And Roll, etwas langsameren Stücken wie  Love Letters und Fire oder bluesigen Weihnachtsliedern wie Merry  Christmas Baby  an den Start gehen, die Continentals wissen genau, was zu tun ist,  um die Stimmung entsprechend anzuheizen. Stimmungsmacher der Band,  zumindest in Bezug auf verbale Stimmungsmache, ist eindeutig Mike  Roth, der Leadsinger der Continentals. Auch wenn man bisweilen  das Gefühl  nicht so ganz los wird, dass dem Sänger ein guter Spruch zur  richtigen (und manchmal auch zur falschen) Zeit wichtiger zu sein scheint, als  die Tatsache, den richtigen Ton zu treffen, so täuscht dieses  doch: Mike Roth kann singen und bringt die schnellen Songs ebenso  gut rüber wie etwas langsamere oder schmusige Lieder.
Tatkräftig  unterstützt wird der schlaksige, über 1,90 Meter große  Frontman von dem "Meister im Gitarrestimmen" (O-Ton Mike  Roth) Uli Stepken an der Gitarre, von dessen Bruder Chris Stepken – je nach Bedarf – Piano, Orgel und Akkordeon, von Massi Brero  am Bass, Mani Wieder an der Gitarre und vom "Steinmetz aus  Waldperlach" Alfons  Hefter am Schlagzeug. Natürlich ist es einmal mehr Mike Roth, der immer wieder für die entsprechende Stimmung sorgt: Ein  Solo des Gitarristen Mani Wieder kündigt er vollmundig mit  den Worten "Mani  wird es euch jetzt mal richtig besorgen!" an. Den erst nach  0.30 Uhr von der Weihnachtsfeier eintreffenden (weiblichen) Gästen gesteht er, dass die Continentals ja eigentlich eine "Mädels-Band" sind,  die eigenen Darbietungen kommentiert der Leadsinger selbstkritisch  mit den Worten: "Das nächste Lied treibt euch die Tränen  in die Augen, nicht weil es so schön ist, sondern weil wir so schlecht spielen".

TANZEINLAGEN.  Was will man mehr, endlich mal eine Band, die letztlich doch mehr  hält, als sie – in einem  Anfall von öffentlich bekundeter Bescheidenheit und kritischer  Selbsteinschätzung – verspricht. Womit der Bescheidenheit  und der Zurückhaltung offensichtlich mehr als Genüge getan wurde, denn nur Minuten später verkündet Mike Roth ganz  selbstlos, dass die Continentals die "beste Rock 'n' Roll Band  im Umland" sei. Schade nur, dass die Band, die seit ihrer Gründung  bereits acht Platten und CDs veröffentlicht hat, zu Anfang dieses  Abends vor einem recht kleinen, wenngleich wohl in der Hauptsache  fachkundigen Publikum spielen musste. Und das, obwohl der Eintritt  ins "ts" an diesem Abend frei war. Wenigstens nutzten zwei  Paare ihre Platzfreiheit dazu, zur Musik passend Rock 'n' Roll zu tanzen. Nachdem sich die Bar ab 0.30 Uhr dann doch immer mehr füllte,  gestaltete sich aber auch die Durchführung von Tanzeinlagen  zunehmend schwieriger. Zum Ausgleich wurden dann halt brennende Feuerzeuge  geschwenckt sowie nach entsprechender Anleitung – so zum Beispiel  beim "Hands Up" oder "Scream And Shout" – mitgesungen und mitgemacht. Zwischendurch kamen dann nicht nur die "Freunde  der ernsthaften Musik", deren Zahl Mike Roth auf drei bis vier  schätzte, sondern auch die Blues-Anhänger auf ihre Kosten.  Und da die Continentals – wie bereits erwähnt – mit  Eigenlob ebenso wenig sparsam umgehen wie mit Selbstkritik, erfuhren  die Anwesenden auch noch, dass die Band mit dem Song Every Day vor  kurzem den Buddy-Holly-Wettbewerb in Hamburg gewonnen hat. Da Mike Roth mit den Reaktionen und Mitmachaktivitäten des Publikums  im großen und ganzen zufrieden schien ("Ihr bemüht  euch wirklich nach Kräften, das rechnen wir euch hoch an"),  rockten die Continentals (fast) bis in die frühen Morgenstunden.  Und wenn die Sperrstunde nicht gekommen wäre, dann rockten sie noch heute... (ja)
1996
Magazin: Rock & Roll Musik-Magazin
Bericht: Buddy Song Contest

Am 7. September 1996 wäre Buddy Holly  60 Jahre alt geworden. Dies nahmen die Hamburger Musicalmacher zum  Anlass, einen Buddy Holly Song Wettbewerb auszuschreiben. In verschiedenen Zeitschriften wurde Werbung  gemacht und tatsächlich haben sich 90 Bands und Einzelinterpreten  mit jeweils zwei Holly-Songs auf Tape beworben. Die Art der Interpretation  war freigestellt und so waren denn auch sehr unterschiedliche Musikstile  vertreten: Folk, Country, Beat, Psychedelisches und natürlich  Rock 'n' Roll und Rockabilly. In einer Vorauswahl wurden dann zehn  Acts ausgewählt und zur Endausscheidung in das Musicalzelt im  Hamburger Hafen eingeladen.
Am 10. Oktober um 12.00 Uhr war es dann  soweit. Die Continentals aus München eröffneten den Reigen mit einer Uptempo-Version  von Everyday und spielten anschließend Heartbeat. Bei beiden  Titeln setzten sie ein Akkordeon ein und damit durchaus neue Akzente ... Für die Jury, die mit Musikern, Journalisten, Musikproduenten  und anderen Fachleuten besetzt war, bestand sehr schnell Einigkeit,  dass eigentlich nur die Downhomers, die Continentals, die Stumble Beats und die Berliner Oliver Elias und Ben Muhs für die ersten  Plätze in Frage kamen ... die Münchner Continentals schafften  vor allem durch ihre rockige Version von Everyday den ersten Platz.  Sie durften am späten Abend, nach Ende der Vorstellung des Musicals  Buddy live auftreten und vor dem großen Publikum ihr Everyday  noch einmal vortragen ... (H.-G. Hartig)
Zeitschrift: Abendzeitung München
Bericht: Rock Pop aktuell

In Hamburg läuft das Musical Buddy Holly,  Elvis-Sampler kommen ohne Unterlass auf den Markt, aber mit Rock 'n'  Roll hat das irgendwie  nichts mehr zu tun. Die Münchner Band The Continentals versucht  den ursprünglichen rebellischen Geist wieder zu beleben. Damit  gewann sie den bundesweiten Buddy-Holly-Contest. Wir baten Sänger  Mike Roth um eine Stellungnahme zur Situation des Rock 'n' Roll 1996  in Deutschland:
 "Dem Großteil eines unkritischen Publikums ist es wohl zu verdanken,  dass heute jede Band, die mit Glimmerjacket und spitzen Schuhen ausgestattet  die kommerzielle At-the-Hop-Schiene runternudelt, als Rock 'n' Roll  Band bezeichnet wird. Nicht dass diese Jungs nicht spielen könnten,  aber warum schreiben sie sich nicht gleich Tanzkapelle aufs Plakat?  Was hat es mit Rock 'n' Roll zu tun, wenn sie bei Sportveranstaltungen  zum taktgenauen Tanz der Turnierpaare aufspielen? Was hat es mit dem  Rock 'n' Roll auf sich, wenn sie zur allgemeinen Erheiterung des Publikums  das Wicki-Thema (ja, die Kinder-Zeichentrickserie) zum Besten geben?  Wo bleibt die Rebellion, wenn sie Standards der Rock 'n' Roll Ära vom Blatt absingen müssen, weil sie den Text nach über 20  Jahren Bühne immer noch nicht drauf haben?
Diese Szene betrachten wir als traurig  und seelenlos. Am Rande gibt es noch andere Bands – die so genannten Rockabillies. Diese sind mit einer gehörigen Portion  Purismus ausgestattet und wollen originaler als das Original rüberkommen.  Sie befriedigen damit einen kleinen darauf geeichten Publikumskreis.  Das Streben  dieser Bands empfinden wir zumindest als ehrenvoll, auch wenn sie  den Rock 'n' Roll nicht neu erfinden werden. Wir haben seit 1980 alle Facetten des Rock 'n' Roll erlebt. Wir begannen zu einer Zeit,  als es in Deutschland so gut wie keine jungen R&R Bands gab.  Damals vereinigten wir alle Stilrichtungen von R&R Standard bis  Rockabilly. Später kam die Hardcore-Psychobilly-Phase und mit jeder Umbesetzung kamen im Laufe der Zeit neue Einflüsse wie  Blues, Country und Tex-Mex hinzu. Wir geben den Menschen bei Live-Shows  ein hartes, ungeschminktes Stück Rock 'n' Roll. Jungen Leuten gefällt die Power, die da rüberkommt. Ältere Leute treten eine Reise in die Vergangenheit – ihre rebellische Jugendzeit – an."

Die  Continentals befinden sich derzeit im Studio, um ihr fünftes  Album aufzunehmen.  Als nächstes wollen sie mit deutschen Texten experimentieren.
1992
Magazin: Rock & Roll Musik-Magazin
CD-Besprechung: Oh Baby Doll

Die Continentals sind nach zwei Alben keine Unbekannten mehr. Die Münchner  Band gründete sich schon 1980 und hat sich seitdem mit Boogie  Woogie, Rockabilly, Swing, Rhythm 'n' Blues und Balladen in die Herzen  vieler Rock 'n' Roll-Freunde gespielt.
 Auch ihre neueste CD Oh Baby Doll präsentiert uns wieder einen  gelungenen Querschnitt durch ihre musikalischen Möglichkeiten.
Da wird aus dem guten alten Great Pretender ein flotter  Rocksong, Chuck Berrys Oh Baby Doll wird in bester Sing-a-long-Manier  dargeboten. Da wird nicht einfach ein Plagiat an das andere gereiht,  da wird nicht nur heruntergespielt was wir schon hundert mal gehört  haben. Die Continentals machen die Titel, sofern sie nicht von ihnen  stammen, zu ihren eigenen. Eine Klasse für sich sind die Eigenkompositionen. Titel wie Mother Will Ease The Pain oder Gonna Send It To You fügen  sich nahtlos ein und runden diese CD perfekt ab. (H.-G. Hartig)
1987
Magazin: Szene München
Bericht

Während die meisten Bands mit Standort München zwischen  Gründung  und Misserfolg herumkrebsen, schaffen es einige wenige doch. Zum Beispiel  die Rockabilly-Combo The Continentals. Mittlerweile spielen sie ihre  zweite LP ein, verkaufen tausende Platten im holländischen und  britischen Ausland und touren gerade durch große Hallen in Norddeutschland. Grund für die SZENE, diese Ausnahme-Band näher kennenzulernen.
 Wer fleißig den Live-Kalender dieser Stadt verfolgt, gewinnt  innerhalb kürzester Zeit die Erkenntnis, dass 95 Prozent der  Bands, die ab und an im Rigan Club auftreten dürfen, in ihrer  zeitlich bedingten Existenz kaum andere Bühnen besteigen. Mangelnde  Substanz oder Probemöglichkeiten, darüber hinaus das viel zitierte "Durchhaltevermögen",  sind immer wieder die Hauptursachen. Und ein Gig in der Alabamahalle  beim Rocksommer macht den Kohl noch lange nicht fett. Zu den wenigen  Ausnahmen, die es mittlerweile sogar geschafft haben, im Ausland  Fuß zu  fassen, gehören die Continentals.

Müssen sie ja wohl auch,  wenn sich selbst ein Ritchie Rigan (nach einer durchzechten Nacht?)  freiwillig auf Platz zwei verweist und die  Continentals als "Deutschlands beste Rockabilly- Band" auf  den Sockel hebt. Doch Scherz beiseite: Man muss nicht unbedingt der  Rock 'n' Roll-Fetischist sein, um den Continentals zu bescheinigen,  dass sie gut sind und internationales Format haben. Trotzdem wird  die Fangemeinde (auch einige Fanclubs gibt's – ja, ja!) überwiegend  aus American Graffiti-Nostalgikern gestellt. Aufgeblasene Bananen,  dicke Koteletten, Creepers und Krawatte sind obligatorisch. Und wenn Sänger Mike auf der Bühne rumspringt wie ein besessener  Berserker, dazu seine Schmachtfetzen stöhnt, dann rutscht mit  Sicherheit jedem Petticoat-Girl das Herz ins nasse Höschen.

Dies ist in etwa die Continentals-Geschichte, wie  sie seit sieben Jahren geschrieben wird. Natürlich darf ihre  erste LP "For You Baby", die sie vor gut einem halben Jahr  auf dem holländischen Label Rockhouse herausgebracht haben,  nicht vergessen werden. Eine Menge rasanter und vor allem kompakter  Songs, zum Teil Eigenes, zum Teil Coverversions von Elvis, Johnny  Burnette oder Jerry Lee Lewis, so wie es eben von einer waschechten  Rockabilly-Truppe auch live erwartet wird. Und nach sieben langen  Jahren werden diese Bretter immer mehr zu ihrer Wahlheimat. Gerade  noch rechtzeitig erwische ich Steve Niclas, den Gitarristen, der  bereist mit seiner besseren Hälfte im Bandbus sitzt, um wieder  mal zu einer Kurztour in den hohen Norden zu starten. Berlin, Hamburg, Bremen und Delmenhorst stehen auf dem Programm, allerdings keine  Mini-Clubs sondern gestandene Stadthallen. Dies ist nun wieder mal  fällig, da man im Ausland bezeichnenderweise mehr Scheiben absetzt als bei uns. Kein Wunder! Nicht ein Rockabilly-Festival im Sommer  wurde ausgelassen. Holland, Österreich, Schweiz und Italien, überall  räumten die Continentals bedingungslos ab. Dies verwundert eigentlich  nicht weiter, denn wer als Sextett bereits winzige Rigan-Bühnen  mit einer professionellen Show überzeugen kann, der lässt  bei einer Mega-Veranstaltung erst recht die Sau raus. Somit geht  es für Mike Roth (voc.), Chris Stepken (piano), Steve Niclas  (git.), Uli Stepken (git.), Stefan Meßbacher (bass) und Paul  Dax (drums) stetig weiter nach oben und zur Belohnung gibt es nächstes  Jahr ein neues Scheibchen. (Chris Aigner)
1986
Magazin: Landshuter Stadtzeitung
CD-Besprechung: For You Baby

Wer immer noch auf Tollen, Entenschwänze, Petticoats und Rhythmen von Elvis, Jerry Lee Lewis, Chuck Berry oder  Carl Perkins steht, ist  mit der Münchner Formation The Continentals bestens bedient.  Ihre erste LP auf dem holländischen Rockhouse Label lässt  die 50er wieder aufleben, ist in der Instrumentierung traditionell  und  geht wie ein Dampfhammer nach vorne los. Aber Vorsicht! Dies ist kein Psychobilly oder was es sonst noch alles für Kombinationen  gibt, sondern pure authentic stuff. Als Hausband des Münchner  Rigan Clubs ziehen sie mittlerweile mehr Leute als die abgehalfterten  Spider Murphys an. Ohne Boshaftigkeit: die Tanzschulen werden froh sein,  ihre ausgeleierten Chubby Checker-Singles endlich auf die Müllkippe  werfen zu können, denn hier ist frischer Nachschub. Aufgenommen übrigens  im Konstantin-Wecker-Studio, München, Giesing.
Magazin: Video Magazin
Bericht

... zu den Hits der 50er lebt bei den Continentals-Konzerten  auch die Mode dieser zeit wieder auf. Eine eingeschworene Fan-Gemeinde  kommt in Petticoats und karierten  Jacken, Pferdeschwanz bei den Mädchen, Elvis-Tolle und breite Koteletten  bei den Jungs gehören dazu. Die fetzige Bühnenshow des Sängers  Mike war es wohl auch, die den Münchner Rockern jetzt zum Sprung nach  oben verhalf. Der 23jährige, jüngstes Mitglied und Leader der Band, hatte die Idee, von den erfolgreichen Live-Auftritten seiner Continentals Videoaufnahmen  machen zu lassen. Die Videos schickte er dann an alle möglichen Plattenfirmen.  Rockhouse, eine Firma in den Niederlanden, war sofort begeistert und nahm die Band unter Vertrag...
Magazin: Rockhouse Magazine
CD-Besprechung: For You Baby

Nach einer Periode der Ruhe im Bereich  Neo-Rockabilly gibt es nun ein fantastisches Album der Continentals.  Eine großartige Platte  mit einem wunderschönen Farbcover. Die Musik ist ebenso besonders wie die Band selbst. Eine feine Auswahl von Klassikern  der 50er und  von bekannten Bands der 70er vervollständigt mit ausgezeichnetem  eigenen Material. Diese LP wird sicher ein Klassiker werden. Diese deutsche Band wird mit solch einem Debüt Album sicher  auf eine große Fangemeinde zählen können. Für  50er Jahre Fans, für Rocking Cats und solche, die Crazy  Cavan, Flying Saucers und The Jets mögen.

Magazin: Szene Augsburg
Bericht

... Continentals schüren Rockabilly-Fieber. Bilder einer längst vergangenen  Zeit? Nö, denn das Rockabilly-Revival pustet der Musik und Show vergangener  Tage wieder Leben ein! Eine der bekanntesten Bands dieser Musiksparte will  das am Freitag, 24. Januar im Clochard beweisen. The Continentals aus München.  Die Sechs-Mann-Band trat als Vorgruppe der Spider Murphy Gang auf, verzeichnete  Live-Übertragungen für Radio Rockhouse, und bewies in unzähligen  Live-Auftritten ihre Qualität. Die Münchner Kontinentalen spielten schon in dem Kinostreifen Keiner hat das Pferd geküsst und stellten  dazu auch die Filmmusik. Filmreif also diese Band! Mit Lorbeeren sind sie  von Pressekollegen  jedenfalls schon überhäuft ...
Magazin: Rocking  Fifties Magazin
CD-Besprechung: For You Baby

Nach der erfolgreichen Schallplatten-Premiere  auf dem Südrock  Sampler (Ariola 206105) mit der scharfen Rockin' Daddy Version  brachte das aus München und Umgebung stammende Sextett nun  auf dem niederländischen  Rockhouse Label ihre erste LP heraus. Die durchwegs flott eingespielten  Titel, aber auch die langsameren Scahen sind gut gelungen und bieten  sich als Erinnerungs-LP an diese nicht nur in München beliebte  Band an. Entzückend ist besonders das Frontcover mit seinen  liebenswerten Details.
1980 - 1985
Zeitschrift: Abendzeitung München
Bericht: Villeroy & Boch Geburtstagsparty

Wendelin von Boch (Villeroy & Boch), Spezialist für exklusives  Badezimmerinterieur und Geschirr, ließ es zum 40. Geburtstag  seiner Frau Brigitte kräftig scheppern. Die Münchner Rock  'n' Roll Band The Continentals griff fetzig ins Party-Geschehen ein,  bei dem sich fröhliche Freunde zu vorgerückter Stunde zur  Polonaise aufreihten...
Zeitschrift: Abendzeitung München
Konzertbericht: Theatron Olympiapark

Hoch her ging's am Wochenende im  Olympiapark. Die Teens und Twens hatten sich auf den Stufen des Theatrons niedergelassen und feierten zu den Klängen von Rockbands Vor allem die Münchner Formation The  Continentals konnte mit Rock 'n' Roll aus den 50er und 60er Jahren  das Publikum mitreißen.
Magazin: Stadtfest Kassel
Bericht

... hier wird eine traditionelle Musikrichtung gepflegt und auch für die nächste Generation aufrecht erhalten.  Mike und The Continentals spielen nicht nur Rock 'n' Roll, sie sind  Rock 'n' Roll! ...
Magazin: Münchner Stadtzeitung
Konzertbericht: Elvis Memorial Show, Rigan Club

... Elvis ist tot,  es leben die Continentals, die bei ihrem Idol genau hingehört  haben!
Magazin:  Rocking Fifties Magazin
Berichte

... die Überraschung des Abends waren eindeutig die Continentals.  Ihr Sound riß das Publikum von Anfang an mit ...
... in zwei Auftritten bewiesen die Continentals zum wiederholten Male  ihr Können – selbstverständlich erhielten die vielen Elvis-Titel diesmal eine Sonderstellung in dem weiten Repertoire  der Münchner Formation ...
... neben Elvis-Titeln gab es viel Burnette, Vincent, Lewis und auf vielfachen  Teenager Boogie, bei dem die Stimmung wie immer den absoluten Höhepunkt erreichte, oder vielleicht doch noch nicht ganz, denn es sollte noch besser  kommen. Mike beherrscht auch einige Cavan-Titel, die natürlich immer  ankommen, ebenso wie seine schnelle Version von Rockin' Daddy, die auch  auf der Südrock LP  zu finden ist ...
Magazin: Musicbox
Konzertbericht: Rigan Club

Als ich ankam, heizten Richard Rigan und seine Leute dem voll besetzten Club schon richtig ein mit Rock 'n' Roll Klassikern.  Um 23.34 Uhr kamen dann endlich die erwarteten Continentals auf die Bühne und boten 75 Minuten Rock 'n'  Roll vom Feinsten. Eine sehr gute Mischung aus Rock 'n' Roll, Rockabilly und langsamen Elvis-Titeln machten den Auftritt zu einem Erlebnis. Sechs Leute,  die musikalisch einiges auf dem Kasten haben und Mikes Stimme, die genau zu dieser  Musik passte. Nach 5 Zugaben gingen sie endlich ziemlich fertig von der Bühne,  obwohl die Leute immer noch eine forderten ... doch die Sperrstunde.
Magazin: München In
Konzertbericht: 10 Jahre Olympiapark

 ... Die Continentals lassen  den Rock 'n' Roll der 50er Jahre in zeitgemäßem  Gewand fröhliche Urständ feiern. Auf der 10-Jahres-Feier  im Olympiapark kamen sie beim Publikum riesig an. …
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